Als Kind hat man die wildesten Phantasien über den künftigen Beruf. Die beliebtesten Berufsbilder einer jeden Generation, sind aber wohl Tierärztin, Astronaut oder Polizist. Mit dem Voranstreiten der Zeit werden die Vorstellungen und Wünschen jedoch “bodenständiger”.  Manch einer studiert dann doch Medizin, wie in der vierten Klasse erdacht, und andere siedeln, besonders gerne auf kaufmännische Berufe, um.

Ausbildung im Einzelhandel

Die Ausbildung im Einzelhandel bietet verschiedenste Perspektiven (c) derateru / pixelio

Wieso gerade kaufmännische Berufe beliebt sind, liegt klar auf der Hand. Durchläuft man eine Ausbildung im Einzelhandel, dann lernt man auf den unterschiedlichen Etappen verschiedene Bereiche dieser Berufsgruppe kennen. Zum einen lernt man vieles über Wirtschaft und Verwaltung und zum anderen einiges über richtigen Kundenkontakt. Die Berufe sind stets kundenorientiert und sind daher besonders für kommunikative und aufgeschlossene Menschen sehr reizvoll.

Wie beliebt eine Ausbildung im Einzelhandel ist, wird durch die hohe Zahl an Vertragsabschlüssen des Jahres 2011 deutlich. Mit 29.801 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, steht dieser Ausbildungsberuf erneut auf Platz 1.

Die Ausbildung im Einzelhandel im Überblick

Wie bei den meisten Ausbildungen üblich, beträgt die reguläre Ausbildungszeit auch hier 3 Jahre. Jedoch kann diese, ebenfalls den anderen Ausbildungen gleich, durch die allgemeine Hochschulreife auf maximal 1 Jahr verkürzt werden. Manche Unternehmen setzen die Laufzeit auch dann herab, wenn die Auszubildenden ausgezeichnete Noten erhalten. Dann wird von Schüler zu Schüler individuell entschieden, ob die Ausbildung um 6 Monate verkürzt werden soll.

Während den schulischen Phasen, bekommen die Auszubildenden  Kenntnisse in wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Dingen vermittelt. In den Praxis-Perioden, die wesentlich länger dauern, werden Bereiche wie Warenannahme, Warenkontrolle und Lagerwirtschaft erklärt. Zudem lernen die künftigen Kaufmänner und Frauen die Kunst der Verkaufsgespräche kennen.

Je nach Unternehmen, variieren die Lehrinhalte. Wer bei einem Automobilkonzern unterschrieben hat, der wird in seiner Ausbildungszeit sehr viel zu den Automobil-Markt lernen. Das ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Es heißt zwar Ausbildung im Einzelhandel, doch es bedeutet nicht, dass man als Kassierer bei Discountern arbeitet. Die Einsatzgebiete sind vielseitig und abwechslungsreich.

Spannend wird eine solche Ausbildung vor allem dann, wenn der Arbeitgeber ein Weltklasse-Unternehmen wie Wempe ist. Wer bei dem begehrten Luxusuhren-Hersteller mir globaler Präsenz unterschreibt, der hat sich eine mehr als lukrative Ausbildung im Einzelhandel gesichert. Solche Ausbildungsplätze sind natürlich begrenzt, doch mit dem richtigen Auftritt und etwas Einsatz, ist auch das relativ harte Auswahlverfahren gemeistert. Wenn der Ausbildungsvertrag erst in Händen ist, ist die Mühe diesen zu bekommen schnell wieder vergessen!